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Traumatherapie

Was ist ein Trauma?

Der Begriff „Trauma“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Verletzung“.

Unter einem psychischen Trauma versteht man eine seelische Verletzung oder eine starke psychische Erschütterung, die durch ein äußerst belastendes Ereignis hervorgerufen wird. Man unterscheidet apersonale Traumatisierungen wie Naturkatastrophen, schwere Unfälle, Terroranschläge etc. von personalen Traumatisierungen wie beispielsweise körperliche und sexualisierte Gewalt, Kriegseinwirkungen, Folter etc.

Solche Ereignisse können hohen Stress, Gefühle der Hilflosigkeit und des Entsetzens auslösen, sowohl, wenn jemand selbst betroffen ist, als auch, wenn er miterlebt, wie andere Opfer dieses Ereignisses werden.

Symptome eines Traumas

Wenn unmittelbar nach dem Trauma Symptome wie Betäubtheit, starke Gefühlsschwankungen und starker körperlicher Stress auftreten, spricht man von einer akuten Belastungsreaktion. Sie klingt meist nach kurzer Zeit von alleine wieder ab.

Halten die Symptome länger an, kann sich eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickeln. Hier bestehen intensive, sich aufdrängende Erinnerungen an das Trauma, Alpträume, emotionale Betäubung und Vermeidungsverhalten.

Wichtig ist eine frühzeitige Therapie, die von einem ausgebildeten Trauma-Therapeuten durchgeführt werden sollte. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Symptome der PTBS langfristig anhalten.

Behandlung von Patienten mit Traumafolgestörungen

Die Behandlung von Patienten mit Traumafolgestörungen lässt sich in drei Phasen einteilen:

1. Stabilisierungsphase

Die Stabilisierungs-Phase ist die Basis der Traumatherapie und die wichtigste Phase. Ziel ist es, durch unterstützende und stabilisierende Interventionen ein Gefühl der persönlichen Sicherheit wiederzuerlangen. Hilfreich sind persönlicher Beistand, Psychoedukation sowie das Erlernen und Einüben von Techniken zur Distanzierung von belastenden Erinnerungen.

 

2. Traumabearbeitungsphase

In der Traumabearbeitungs-Phase erfolgt eine gezielte Traumakonfrontation zur Verarbeitung der belastenden Ereignisse und ihrer Folgen. Da es hier zu einer Aktualisierung der traumatischen Erinnerungen führen kann, sollte diese Phase immer sehr eng mit dem Patienten und seinen individuellen Therapiebedürfnissen abgestimmt sein.

 

3. Integrationsphase

In der sogenannten Integrations-Phase, auch Trauer-, Sinnfindungs- und Neuorientierungsphase genannt, geht es schließlich darum, das Erlebte in seine eigene Biographie und Weltsicht zu integrieren. Was tatsächlich geschehen ist und was man sich gewünscht hätte, muss nebeneinander existieren können.

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